Solo work


„MADAME PIAZZOLLA“
Eine Frau. Ein Piano. Sehnsüchtige Literatur. Verführerische Musik.
mit Annalisa Derossi



Ein Blick ins Wohnzimmer einer (fiktiven) Frau Piazzolla. Man darf lauschen. Sie liest und spielt Geschichten über Buenos Aires, Prosa von Jorge Luis Borges und anderen südamerikanischen Autoren, sowie alte Tangotexte, die von den Sehnsüchten einsamer Einwanderer erzählen. Und sie spielt auf dem Klavier Werke von Astor. Die leidenschaftliche Musik Astor Piazzollas (1921-1992) ist stark von Tangos und Milongas inspiriert, hebt sich aber manchmal ganz weit oben über den Himmel von Buenos Aires.

PROGRAMM
Musik von Astor Piazzolla (in eigenen Arrangements):
Balada para un loco/Alguien le dice al tango/Primavera porteña/Balada para el/Onda Nueve/Trilogie des Engels:Milonga del angel, La muerte del angel, Resurreccion del angel/Leijia’s game (tango-prelude)

Textmaterial von:
Jorge Luis Borges, Ernesto Sabato, Omar Saavedra Santis, Sergio Sant’Anna, Ramon Gomez de la Serna, Marcela Serrano, Horacio Ferrer und Volksdichtern

Hörprobe/listen to:
soundclick.com/share.cfm?id=12372696
Video Trailer:
vimeo.com/68641745

Madame Piazzolla ist im „Dock 11“ Berlin, am Theater Basel, am Luzerner Theater, in „Die Gewölbe Kölns“, im “b-flat“ Berlin, auf dem Schloss Honhardt, in der Gessnerallee Zürich, beim Festival Kylltour, in Aachen im Atelierhaus und im „El Corazon“ sowie in Berlin im Hotel Bogota gezeigt worden.

Technische Anforderungen:
einen Flügel oder Klavier


english
Have a look into the living-room of a (fictitious) Mrs. Piazzolla. You may listen. She reads stories about Buenos Aires, by Jorge Luis Borges and others southamerican writers and recites old tango-texts telling about nostalgias of lonely immigrants. And she plays at the piano Astor’s pieces…
“CARO PIANO…”
Tanzstück für einen Flügel

von und mit Annalisa Derossi

Licht: Markus Keusch

Uraufführung am 3. Februar 1998 im Rahmen des “Solo – Festival” am Theater am Halleschen Ufer, Berlin.
Koproduktion von Annalisa Derossi und Theater Affekt mit freundlicher Unterstützung des Theaters am Halleschen Ufer und des Italienischen Kulturinstituts.
Gastspiele: Stuttgart, Podewil-Berlin, Tanztage Cottbus, Theater Basel, Münchner Opernfestspiele 1999, Weimar, Zürcher Festspiele 2001, Unithea 2006 Frankfurt/O



Zum Inhalt:
„Jedes mal wenn ich sage, ich spiele Klavier und tanze, kommt immer derselbe Spruch:
Wohl nicht gleichzeitig, oder? Dieses Stück ist die Antwort.
Ich möchte die visuelle Aufmerksamkeit auf den Spieler ein bisschen verstellen um einen neuen Blick auf ihn zu ermöglichen. Ein neuer (oder einfach neugespürter) Blick auf die Körperlichkeit des Musikers, auf seine Beziehung zum Instrument, letztlich auf die Musik, die aus dieser Gemeinschaft hervorkommt.
Aber das Klavier ist für mich nicht nur ein Musikinstrument, ein Objekt: wie oft habe ich in ihm nicht nur einen Spiegel, sondern auch einen Ansprechpartner ausgemacht! In den langen, einsamen Übungsstunden hat das Klavier alle möglichen Rollen für mich gespielt, alle mögliche Personen verkörpert, und da ich tanzbesessen war, hätte ich am besten mit ihm im Raum getanzt! Also, das ist auch die Geschichte einer ‚Partnerschaft‘ zweier sehr ungleicher, jedoch vollkommen voneinander abhängiger Partner.“

“Liebes Piano…” : ein Liebesbrief aus Bildern und Tönen.


Video Trailer: vimeo.com/68641744


Technische Anforderungen: einen (kleinen) Flügel mit grossen Rollen, auf einer mittel/grossen Bühne. Beleuchtung. Keinen Tanzteppich.

english
“CARO PIANO…” (Dear Piano…)
Dance solo for a Grand piano
“Every time I say I dance and play the piano they always ask to me: You don’t mean both at the same time, do you? This piece is my answer.
A life between dancing and playing the piano. Is there any connections?
Sometimes I forget to see the piano as an instrument, an object: it becomes like a person, with his own character and personality and I speak to him or through him and I dance with him and through him.
I translate in “dance” the movements done by piano playing: a new language, an unusual one, is born!“
“CARO PIANO…” is dancing like a pianist and playing piano like a dancer…


ALTE UND NEUE KLÄNGE Konzertabend Solo oder Duo

NEU:
NOUVELLES VISIONS FUGITIVES
Eine Reise durch die Genres der modernen und zeitgenössischen Musik
Mit Judith Konter (Flöten, Stimme) und Annalisa Derossi (Piano, Tanz)


Programm
Carla Bley Utviklingssang (1988) Version 1*
Sergei Prokofjew Visions fugitives Op. 22 I-II-VI *
Sergei Prokofjew Sonate für Flöte und Klavier Op. 94 (1943) Andante
Konter/Derossi Improvisation
Sergei Prokofjew Visions fugitives Op. 22 XV-XVI *
Gary Schocker Small Sonata for a Large Flute (2007)
Moderato-Cantabile-Snappy
Konter/Derossi Improvisation
Ian Clarke Hypnosis for flute & piano (1994)
Carla Bley Utviklingssang (1988) Version 2*
Annalisa Derossi Ach (2015)
Sergei Prokofjew Visions fugitives Op. 22 XVII-VIII *
Annalisa Derossi Quasirondo für Bassflöte und präpariertes Klavier (2015)
Carla Bley Utviklingssang (1988) Version 3*
Mike Mower Sonata latino (1994) Rumbango
* Eigene Bearbeitungen


video-trailer
nouvelles visions fugitives from Annalisa Derossi on Vimeo.

Soloprogramm ALTE UND NEUE KLÄNGE
Im Laufe der Geschichte haben viele Komponisten versucht, dem Klavier immer neue Klänge zu entlocken.
Von den cembaloartigen Tönen eines Pergolesi bis zu den modernen Verfremdungen durch Saitenbearbeitungen, oder von den emotionsbeladenen Melodien und Notenkaskaden von Chopin zu den eher perkussiven Ansätzen bei Bartók und Piazzolla: die ganze Aufmerksamkeit geht hier auf die extrem unterschiedliche Art, mit dem Klavierklang umzugehen. Als sehr reizvoll hat sich erwiesen, die verschiedensten Facetten gegenüber zu stellen und abwechslungsreich zu präsentieren.
Das Klavier: ein Instrument und soviele Sprachen!

Aktuelles Repertoire:

Giovan Battista Pergolesi (1710-1736)
– Largo (Klavier präpariert mit Papier)
John Cage (1912-1992)
– Sonate III für präpariertes Klavier
György Ligeti (1923-2006)
– Etude 5: Arc-en-ciel
Fryderyk Chopin (1810-1849)
– Nocturne Op.32 Nr. 1
– Fantaisie-Impromptu Op. 66
Claude Debussy (1862-1918)
– Prelude «La Cathédrale engloutie »
Alexander Skrjabin (1872-1915)
– 6 Preludes Op.11
Béla Bartók (1881-1945)
– II Bagatelle op.6
Primous Fountain (1949*)
-Toccata
Tania León (1943*)
-Momentum
Annalisa Derossi (1967*)
-Emily
-Zuckerrübensirup
Astor Piazzolla (1921-1992)
– -Milonga del angel
– La muerte del angel
– Resurrecion del angel
Ruedi Häusermann (1948*)
– Albumblatt Nr.2 für präpariertes Klavier

Mit Moderation

Hörprobe/listen to:
Häusermann
soundclick.com/share.cfm?id=9394335
Ligeti
soundclick.com/share.cfm?id=12372702
Chopin
soundclick.com/share.cfm?id=12372698

Technische Anforderungen: einen Flügel


english
New program Nouvelles visions fügitives, together with Judith Konter

Solo recital Old and new tones
This recital focuses on the extremely different ways to use the sound of a piano:
from harpsichordlike timbre in the baroque, from the use of melodious and rhythm pattern up to sound transformations through placement of objects between the strings in the modern time


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